FHEM, HomeMatic - Einstieg / Überlegungen

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Kevin
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FHEM, HomeMatic - Einstieg / Überlegungen

Beitrag von Kevin » 19. November 2016 13:02

Moin,

hier hat sich ja schon mancher mit Homeautomation und vor allem FHEM auseinander gesetzt.
Ich möchte nun demnächst den Einstieg starten. Schritt für Schritt. Im ersten Schritt möchte ich mit den Heizungen anfangen, da hier der größte Einspareffekt und Komfortgewinn zu erwarten ist.
Meine Gedanken: mit HomeMatic anfangen, die Zentrale CCU2 + ein paar Funk-Stellantriebe besorgen.
Damit erstmal spielen und auch recht schnell einen Funk-Wandthermostat für's Wohnzimmer
HomeMatic soll ja bidirektional arbeiten, bietet scheinbar eine Vielzahl an Aktoren und scheint recht zuverlässig zu sein?

Im späteren Verlauf würde ich dann überlegen HomeMatic via FHEM einzubinden, um z.B. auch FS20 Aktoren zu nutzen. Funktioniert das via CCU2, oder müsste ich einen anderen CUL direkt an z.B. einem Raspberry PI betreiben?
Hintergrund: im Keller werkelt mein QNAP (wodrauf FHEM eigentlich auch laufen sollte, aber es scheint wenn dann recht zickig), per Gbit LAN angebunden. Dort würde ich aber auch gerne einen zukünftigen Raspberry PI hinstellen. Die (ggf. verschiedenen) CUL würde ich aber gerne in der Wohnung platzieren, wegen Funkreichweite.

Ich fange gerade erst an ernsthafter zu recherchieren und würde mich über Hinweise freuen, ob das alles Quatsch ist, was ich mir an Gedanken mache, oder ob es Sinn macht. Ob ich was übersehe, völlig falsch denke.
Das Ende ist oben offen, stelle mir aber vor zukünftig einiges damit zu steuern:
- Heizungen nach entsprechenden Profilen
- Einen Taster möchte ich haben, über den man der Steuerung mitteilen kann, ob überhaupt jemand Zuhause ist (und oder Erkennung, das sich unsere Telefone im WLAN befinden)
- Licht und Strom mit Unterputzschalten
- Vielleicht eine Alarmanlagenfunktion
- Mal gucken was mir noch so einfällt

Über Tipps und Anregungen wäre ich sehr dankbar! :D

Allen ein schönes Wochenende!
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Re: FHEM, HomeMatic - Einstieg / Überlegungen

Beitrag von Silverio » 19. November 2016 18:45

Da würde ich ja glatt mal auf das Homematic-Forum oder auch FHEM-Forum verweisen.

Aber grundsätzlich mal meine Herangehensweise:
Wir haben vor anderthalb Jahren ein kleines Reihenendhaus gekauft und renoviert. Sicher hätte ich da schon das eine oder andere bedenken und gleich mit verlegen sollen (wir haben die Elektrik neu machen lassen), da war ich aber noch nicht so weit. Und bislang habe ich auch noch kein größeres "hättest du das damals doch mal gemacht"-Erlebnis gehabt.

Vielleicht zuerst: Ich glaube finanziell lohnt sich so eine Hausautomation nicht oder nur sehr wenig. Allerdings bringt es Komfort mit sich und das wollen wir nicht mehr missen.

Wir haben dann vor einem dreiviertel Jahr auch mit den Heizkörperventilen angefangen, da hier an jedem Heizkörper ein anderes Ventil dran war und zudem ohnehin zwei neue Heizkörper einzogen. Tipp dazu: Die Telekom bietet unter dem Namen "Magenta Smart Home" ebenfalls Homematic-Komponenten an, die sind meist etwas günstiger (gesponsert?) aber ansonsten identisch. Zudem gibt es 3er und 5er-Sets...
Oft lohnt auch die ELV-Card, dann bekommt man auf ALLE Bestellungen bei ELV 3% und kostenlosen Versand.

Ich habe damals gleich mit dem Rasberry Pi angefangen. Ist natürlich dann nicht gerade "out of the box", aber dafür etwas leistungsfähiger als die CCU2.
FHEM habe ich erstmal nach hinten geschoben, da ich nicht noch mehr "Baustellen" wollte. Ich musste ja erstmal mit Raspberry Pi / Linux zurechtkommen, da erschien mir die etwas einfachere Zentrale gerade richtig.
Also habe ich den Raspi zusammen gebaut, dazu noch das entsprechende Funkmodul zusammen gelötet, das auf die GPIO-Pins des Raspberry gesteckt wird. Dazu noch eine Micro-SD und USB-Steckernetzteil und schon konnte es los gehen. Also CCU lasse ich auf dem RasPi "YAHM" laufen, ein Projekt, in dem die CCU2-Firmware eben für den Raspberry zur Verfügung gestellt wurde. YAHM-Pojekt

Nach viel Lesen und bisschen probieren liefen RasPi, YAHM (also CCU) und Funkmodul dann, ich konnte die Heizkörperthermostate steuern.
Schön dabei ist auch, dass gerade bei den Thermostaten, das komplette Wochenprogramm auf den jeweiligen Thermostat geschrieben wird. Läuft die Zentrale nicht, ist das nicht weiter schlimm, die Thermostate laufen dennoch korrekt weiter, bis die Batterien alle sind. ;)

Danach haben wir einige Fenster und Terrassentür mit Fensterkontakten ausgestattet. Die Fensterkontakte lassen sich mit den Heizkörperventilen verknüpfen und melden dann direkt (auch unter Umgehung der Zentrale), wenn ein Fenster geöffnet wird, schalten dann eben die entsprechende Heizung runter und anschließend wieder hoch.

Danach haben wir zwei Rolladen mit Rolladenaktoren (Unterputz) ausgestattet. Jetzt fahren die Rollladen zeitgesteuert hoch und runter.
Zudem nun auch eine Keymatic, also Schrittmotorsteuerung für die Türschließung. Auch die funktioniert gut.
Dafür bastel ich gerade an einem kombinierten Fingerprint- / RFID-Sensor, der dann für Tür-Öffnen und -Schließen nach draußen kommt.

Als letztes haben wir noch in einigen Zimmern und für eine Stehlampe, Dimmer eingebaut. So lassen sich auch Szenarien abbilden (ähnlich wie bei der Harmony).
Wenn beispielsweise im Wohnzimmer die Deckenlampe an ist und der Fernseher eingeschaltet wird, geht nach 30 Sekunden die Stehlampe hoch auf 66% und die Deckenlampe wird runter auf 5% gedimmt.
Gerade dafür erwarte ich mir auch bisschen was von der Harmony. Da möchte ich dann bei Bedarf die Lampen nochmal separat übersteuern, weil ich jetzt vielleicht gerade doch mehr Licht brauche oder so... Ebenso möchte ich den Rollladen zur Terrassentür mit der Harmony hoch fahren können, statt erst zum Wandtaster laufen zu müssen oder das Handy zur Steuerung raus kramen zu müssen.

FS20-Aktoren habe ich keine. Da wüsste ich jetzt auch nicht, ob es überhaupt einen FS20-Aktor gibt, den es für Homematic nicht gibt?
Eventuell wäre z-wave was. Und/oder EnOcean-Schalter noch mal eine Überlegung wert, um Batteriewechsel zu vermeiden.
Nächstes Jahr im Frühjahr wollen wir den Garten noch bisschen aufrüsten, sprich eine Gartenbewässerung installieren. Das wird nochmal spannend, aber auch dafür gibt es Aktoren von homematic und Ansteuerbare magnetventile von Gardena oder auch direkt von ELV.

Alles in allem hat mich homematic bislang zufriedengestellt. Ja, deutlich mehr "gefummel" und "gebastel" als mit einer KNX-Lösung, die beim Hausbau gleich mal mit eingeplant und eingebaut wird. Dafür hat man ansonsten bei KNX oftmals kaum noch Möglichkeiten hinterher etwas zu verändern, ohne seinen Elektriker/Elektroniker zu bitten... Und günstiger ist das System auch und lässt sich dennoch teilweise Unterputz einbauen.

Was die Funkreichweite angeht, bin ich (trotz der Bastel-Lösung mit Raspi und diesem "Funkmodul" sehr begeistert. OK, unser Haus hat keine Stahlbetonwände (Nur die Decken sind mit Stahlbeton). Der RasPi steht im ersten Stock im Arbeitszimmer Wenn ich im Garten bin, 30 Meter entfernt auf der anderen Seite des Hauses, reagiert der noch auf die Signale eines Fensterkontakts, den ich zum Test mit raus genommen hatte.

Nachteile bei dem allem gibts natürlich auch. So ist bei den batteriebetriebenen Aktoren natürlich immer mal ein Batteriewechsel nötig. Da muss ich noch schauen, ob Akkus (Eneloops) gut vertragen werden. Akkus haben halt leider "nur" 1,2V nominal und die Strommessung, wann ein HM-Aktor nach einer neuen Batterie verlangt, läuft natürlich über die Spannung. Dafür halten Akkus die Spannung länger konstant, bis sie dann kurz vor Ende einbrechen... Mal schauen...
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Re: FHEM, HomeMatic - Einstieg / Überlegungen

Beitrag von Kat-CeDe » 19. November 2016 21:16

Hi,
ich überlege auch schon einige Zeit in der Richtung auch mit der Idee mein QNAP (16GB RAM) oder Synology (8GB RAM) dafür zu benutzen. Ich bin aber eher auf Z-Wave eingeschossen weil es da eine Möglichkeit gibt auch die Harmony etwas direkter einzubinden. FHEM habe ich mal kurz angesehen bin aber schon an Sonos und uPnP in einer virtuellen Maschine auf dem QNAP gescheitert. Beim Betrieb auf NAS sollte man davon absehen bei NAS < 4GB es zu versuchen. Mein NAS (damals mit 2GB) heulte nach weniger als 2 Tagen das Perl und MySQL gestoppt werden müssen weil kein Speicher mehr da war.

Den nächsten Versuch werde ich wohl demnächst mal mit OpenHAB unternehmen da es sogar noch mehr meiner Geräte unterstützt.

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Re: FHEM, HomeMatic - Einstieg / Überlegungen

Beitrag von Gunni » 16. Dezember 2016 16:38

Kat-CeDe hat geschrieben:
Den nächsten Versuch werde ich wohl demnächst mal mit OpenHAB unternehmen da es sogar noch mehr meiner Geräte unterstützt.

Ralf
Habe selber OpenHAB im Einsatz. Gibt meiner Meinung nach nichts besseres und umfangreicheres... vorausgesetzt man ist bereit, etwas Zeit in die Konfiguration zu investieren, denn die war zumindest in der 1.x Version von OpenHAB noch nicht wirklich benutzerfreundlich. In OpenHAB 2 soll das allerdings anders werden, erste Betas sind auch schon draußen. Da soll das Anbinden neuer Komponenten deutlich einfacher als bisher funktionieren.

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